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Vor ca. 5000 Jahren brach der am
nördlichen Ende Lanzarotes gelegene Vulkan "La Corona" aus. Die Lava ergoß
sich Richtung Osten bis zum Meer hin. Während die oberen Schichten des Lavastroms
erkalteten floß die heiße Lava unterirdisch weiter und nach kurzer Zeit bildeten sich
Hohlräume, die im Laufe der Jahre teilweise einbrachen und so von Menschen entdeckt
werden konnten. Zwei dieser Höhlen erschließen sich dem Reisenden, zum einen die auf
dieser Seite vorgestellte "Jameos del Agua", zum anderen die etwas westlich
gelegenere "Cueva de los Verdes".
Trotz der Tatsache, daß beide Teile der Höhle gleichen Ursprungs sind, präsentieren sie
sich dem Touristen als zwei völlig verschiedene Welten. Während die "Cueva de los
Verdes" relativ naturbelassen ist, hat Ceasar Manrique die "Jameos del
Agua" größtenteils umgestaltet. Neben einem Swimming-Pool (Foto) und einen in die
Höhle integrierten Konzertsaal mit einer hervorragenden Akustik ist es vor allem die
Vielfalt an Pflanzen die beeindruckt.
Die Höhle selbst betritt man durch einen natürliche Eingang und findet sich zugleich am
Fuße eines unterirdischen Sees, auf dessen Grund sich eine große Anzahl weißer Krebse
(so auch das Wappen der Höhle) befinden. Diese Krebsart kommt normalerweise nur in den
Tiefen des Meeres vor und sind hier einzigartig in der Welt auch an der Oberfläche zu
sehen.
Uns hat dies "Jameos del Agua" sehr gut gefallen, es ist ein, trotz der vielen
Menschen, ruhiger Ort, der dazu einlädt einfach mal spazieren zu gehen und die Umgebung
auf sich wirken zu lassen. Leider ist es nicht gestattet den Swimmingpool zu benutzen, er
schreit geradezu dazu hineinzutauchen.
Öffnungszeiten: Täglich: 9:30 bis 19:00 Uhr. Dienstag, Freitag und Samstag 19:00 bis 02:00 Uhr